Memory der besonderen Art

Es ist Sommer … also was steht an: Hochzeiten! Typisches Geschenk: Geld! Einfach übergeben: Nicht mit mir!

Der Plan war es, erst ein gemeinsames Spiel mit dem Brautpaar durchzuführen, bei dem auch viele Gäste beteiligt waren (wir waren eine größere Gruppe, wobei sich um die Vorbereitung und Durchführung des Spieles eine Freundin kümmerte) und anschließend entsprechend das Geschenk übereichen.

Trotz eigener Hochzeitshektik habe ich mich um das Geschenk und dessen Gestaltung gekümmert: absolut individuelles Memory Spiel mit Namenswortspiel, eigenen Fotos und jeder Menge kleiner Spitzfindigkeiten. Kurze Info: davon werdet ihr leider nicht so viel mitbekommen, da ich im Nachhinein die Verpackung für diese Veröffentlichung angepasst habe. Ich hätte zwar bei dem Brautpaar fragen können, aber so ist es mir lieber. Kleiner Einblick ist z.B. die Namensfindung war in etwa so was wie „Astrimory“ Astrid + Memory, nur eben mit deren Nachnamen.

Idee

AstrimoryAber auf Anfang: Zunächst musste eine bestehende Verpackung her, die sich in einem Spielwarenladen schnell finden ließ. Die involvierte Gruppe fragte ich nach ausreichend Bildmaterial und konnte nach der Vermessung des Spieles, an den für mich besten Teil setzen: die Gestaltung. Deckel, Boden, 48 bzw 24 Spielkarten.

Gestaltung

Ich orientierte mich sehr dabei an der Braut, die lila mag und gerne mit der Nähmaschine arbeitet. Bei Dafont entdeckte ich auch eine passende Schrift: Needlework. Deswegen hat am Ende alles einen angedeuteten Nährahmen bekommen, wobei der Hintergrund mit den Kästchen die quadratische Kartenform wiederspiegelt. In eine Ecke kam dann noch der „Hersteller“-Hinweis: ein blaues Dreieck mit den Anfangsbuchstaben der Geschenkgeber.angaben

Druck & Weiterverarbeitung

Nach Fertigstellung des Layouts erstellte ich mir selbst die Druckform, die im Copyshop auf A3 ausdruckte wurde. Diese Form schnitt ich sorgfältig mit einem Bastel-Skalpell aus und konnte so Deckel und Boden samt Seitenteile und Einklappern jeweils in einem Rutsch bekleben. Im ersten Versuch!

Die Spielkarten klebte ich erst auf den A4-Bogen mit den Bilder und schnitt sie im zweiten Schritt aus. Für die Rückseite wurde der Vorgang wiederholt. Ich hatte mir genug Anschnitt gelassen, wodurch es auch sofort klappte und jede Karte passte.

Memorykarten mit Geldbetrag, Beispiel 20 Euro ScheinDie Geldscheine waren so an den Rückseiten angebracht, dass es tatsächlich, selbst bei gleichem Geldscheinwert, unterschiedliche Bereiche des Scheines zu sehen waren. Außerdem kann man es auch spielen, wenn die Scheine entfernt werden, denn die Geldscheine mit unterschiedlichem Ausschnitt sind als Bild auf der Rückseite.

Es war natürlich ein großer Aufwand das Ganze im Alleingang zusammen zu sammeln, zu gestalten und vor allem zu basteln, aber als Hochzeitsgeschenk macht man sich gerne die Mühe. Besonders wenn man am Ende alle mit dem Ergebnis sehr zufrieden sind.

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Ein Gedanke zu “Memory der besonderen Art

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