Spieglein, Spieglein …

Spiegel im mediterranen Flair im Rahmen und das unter 10 Euro!
In meiner ersten Wohnung fehlte ein Spiegel im Flur. In einer DIY Sendung bekam ich die Inspiration mir einen „zu basteln“, denn ein einfacher Spiegel, wäre zu langweilig.

Selbstgemachter Spiegelrahmen

Selbstgemachter Spiegelrahmen

Den Spiegel (klein) selbst kaufte ich im Baumarkt zusammen mit Montagekleber und Fugenmörtel. Soweit. Die Fließen bekam ich durch einen „Trick“. Eigentlich alle Baumärkte haben bekanntlich Muster-Fließen als Ausstellung. Diese „Teilböden“ – damit man eine Vorstellung von den Fließen auf einem Quadratmeter bekommt. Wenn die Fließen ausrangiert werden, werden natürlich auch die Muster nicht mehr benötigt. Beim Baumarkt in meiner Heimat hatte ich Glück, den der erlaubte mir, die Gitterbox mit den Platte durch zusehen und so viel, wie ich wollte, mitzunehmen. Macht leider nicht jeder Baumarkt. Aber hier: Gesagt, geplündert und einen Untergrund gab es gleich noch oben drauf. Wie man beim kleinen Spiegel sieht, fand ich sogar Verzierungssteine (nenne ich jetzt mal so). Es ist ganz Praktisch das auf diesen Muster-Platten gleich auch noch verschiedene Farben oder Zusatzelemente präsentiert werden. Dadurch hat man sofort mehrere Varianten, die für einen kleinen Spiegel-Rahmen vollkommen ausreichend sind. Leider kann ich nicht sagen, wie viele Fließen ich wirklich benötigt habe, da ich schon Bruchstück aus der Box genommen hatte.

Aber weiter … Mit der Beute verschwand ich erst mal auf die Terrasse und fing munter an, die Platte, die noch in einem Stück waren, mit einem Hammer klein zu schlagen.

Man mag es nicht glauben, aber es macht extrem viel Spaß!

Ansicht der beiden Spiegel: groß & klein

beide Spiegel: groß & klein

Bevor ich anfangen konnte zu puzzeln, befestigte ich den Spiegel an der Unterplatte mit Montagekleber. Danach begann das etwas mühselige Platten-Stückchen Puzzeln, die natürlich ebenfalls mit dem Montagekleber befestigt wurden. Das schöne bei diesem Fließenbild ist, das man sich die Teile einfach zu recht hauen kann. Falls doch mal eine Ecke zu viel abbricht, fällt es eh nicht auf. Anschließend kurz warten … und dann die Fugen mit dem Mörtel schließen. Wieder warten … und den überschüssigen Mörtel vorsichtig mit einem Schwamm abwaschen.

Und weil es so schön war, wiederholte ich das Ganze ein paar Jahre später für die nächste Wohnung in einer Nummer größer. Aber mit drei Unterschieden:

  1. Den Spiegel kaufte ich in einem Secondhand Laden – günstige Alternative zum Baumarkt.
  2. Teilweise unterscheiden sich die Fließen der Muster-Platten in der Höhe. Kann man nur bedingt ausgleichen durch den Montagekleber oder man macht es wie bei mir: die höheren Fließen sind in dem Fall die dunkleren und rahmen den Rest ein.
  3. Gaudi-Fließe aus Barcelona als Eyecatcher am SpiegelAn der Oberseite habe ich sogar noch kleine Urlaubserinnerungen untergebracht. Andenkefließen aus Spanien. Musste wirklich lachen, als ich in Barcelona, zwei Tage nach dem ich den großen Spiegel zusammen gebastelt hatte, diese Gaudi-Fließe in der Hand hielt.

Beide Spiegel, trotz dem ordentlichen Gewicht, sind mittlerweile auch in die nächste Wohnung umgezogen, Wohnung 254.

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Ein Gedanke zu “Spieglein, Spieglein …

  1. Pingback: Galerie: Kreative Trickkiste | RAM254

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