Mäuschen Nähkissen mit Nähmaschinen-„Halterung“

Wer näht kennt es: während man zwei Stoffe vernäht zieht man die Stecknadeln heraus und legt sie meist vor der Nähmaschine am. In meinem Fall rollen sie dann meist unter die Maschine oder auf den Boden. Schluss damit: Nähkissen muss her … mit einem kleinem Zusatz …

Nähmaschine mit Anhang

Um mir endlich Abhilfe zu schaffen überlegte ich mir ein Nähkissen zu nähen. Ist ja an sich keine große Sache. Meine erste Idee war es jedoch, weil ich zu faul bin die Nadeln immer einzusammeln und einzeln in das Kissen zu stecken, könnte ich es mit einem Magneten lösen. Dann müsste man die Stecknadeln nicht einsammeln, sondern einfach mit einem Magneten über den Tisch gehen. Aktuell hatte ich nur ein Magnetband zu Hause, das leider nicht stark genug ist. Deswegen sollte es doch erst mal ein Nähkissen werden… aber in der Form einer Maus… und weil ein Geburtstag ansteht, gleich zwei.

Die Grundarbeiten

Sind klar: Schnittmuster ausdrucken, auf den Stoff übertragen, ausschneiden, zusammen stecken und vernähen. Mit einem Unterschied: zusätzlich nähe ich mir ein Band, das ich mit Klettverschluss an der Maschine befestige. Daran wiederum befestige ich das Nähkissen. So kann ich es beim nähen nicht ausversehen vom Tisch fegen.

Halterung & die Erkenntnis

Für mich reichte es das Band aus einem Endstück von einer gekürzten Gardine zu nehmen. Das ist fertig umgenäht und braucht nur zurecht geschnitten zu werden. Ich brauche also nur noch den Klettverschluss darauf zu kleben und fertig ist bereits mein Band. Für das angehende Geb-Kind mache ich mir mehr Mühe und schneide aus schwarzem Stoff ein Band zurecht, bügele es um und vernähe es ordentlich. An diesem Punkt setzt ein Lerneffekt an, über den ich mir bis dahin keine großen Gedanken gemacht hatte, was aber leider doch recht logisch ist … Klettverschluss mit einer klebenden Seite NIEMALS mit einer Nähmaschine versuchen festzunähen. Das mögen die Maschinen nicht so und die Nähnadel muss danach erst mal gereinigt werden zb mit Nagellackentferner… Oder gleich die Maschine selbst. Tja, und nun habe ich einen Klettverschluss, der nur zum Fünftel angenäht ist.

Fütterung der Nähkissen-MausFütterungszeit & Styling

Nachdem die beiden Mäuse, bis auf eine kleine stelle am Hintern, fertig genäht sind, beginnt die Fütterungszeit. Im Anschluss widme ich mich mit Nadel und Faden bewaffnet dem Hinterteil und versuche es gut und schön zuzunähen per Hand. Gut das ich mit meiner Maus geübt hatte, so sieht die Maus für die Freundin nicht so schlimm aus. Meine ist leider von hinten nicht vorzeigbar. Wer mag kann an dieser Stelle den Mäusen mit Wolle und Knöpfen ein Gesicht zaubern. Meine bleiben gesichtslos…

Fazit

Am Ende habe ich zwei kleine Mäuse als Nähkissen, die an der Maschine befestigt werden können … dennoch bin ich nicht zufrieden und habe die eine Maus nicht verschenkt. Die Naht an den Hintern der Mäuse sehen furchtbar aus und vier Fünftel des Klettverschlusses lösen sich fast von alleine vom Stoff oder man muss es immer wieder festhalten, wenn man es lösen möchte. Kurz um: Idee schön, Umsetzung naja. Denke mit nicht klebenden Klettverschluss, den man festnähen könnte oder Druckknöpfen wäre es besser geworden. Oder ich hätte die Mäuse direkt an das Band festnähen können, aber so bleiben sie flexibel.mause

Vielleicht bringt dieser Beitrag jemand anderen auf eine ähnliche Idee. Würde mich freuen von ähnlichen Projekten etwas zu hören.

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Ein Gedanke zu “Mäuschen Nähkissen mit Nähmaschinen-„Halterung“

  1. Pingback: Galerie: Näharbeiten | RAM254

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