Galerie: Wechselhaftes ISLAND!

islandMärz 2014: in Deutschland sind es 20° und der Winter hatte sich noch nicht gezeigt. Was machen wir? Wir fliegen nach Island zum Winter! Es begann schon recht winterlich, da wir nicht direkt landen konnten, weil die Landebahn erst geräumt werden musste … zu viel Schnee. Willkommen in Island.

Der gesamte Urlaub war eine spannende Erfahrung über diese Land und brachte fast jeden Tag eine neue Erkenntnis:

  1. Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte 15 Minuten.
    Klingt verrückt, aber es ist wirklich so! Das verrücktestes was uns dies bezüglich passiert ist, war als wir in Reykjavik unterwegs waren. Wegen einer Baustelle musste man durch einen 15 Meter Tunnel gehen. Bevor wir reingingen schien die Sonne und es war windstill … 15 Meter später standen wir in einem Schneesturm.
    Aber bei dem ganzen Wechseln bewegen sich die Temperaturen jedoch nur in einem Rahmen von 15°C am Tag. Somit ist der Winter mit Temperaturen um die 0° recht mild, aber der Sommer eben mit 15° eher kühl.
  2. Isländer sind unglaublich hilfsbereit
    Wir waren mit einem 75 Liter Backpack und einen Koffer vom Busterminal aus unterwegs und suchten unser Guesthouse. Es war ca 1 Kilometer und wegen einer eigenartigen Straßenführung verloren wir kurz die Orientierung. Wir fragten einen Mann, der gerade die Einfahrt runter fuhr. Dieser bot uns direkt an uns einfach hinzufahren. Während der Fahrt gab es die nächste Erkenntnis:
  3. Jeder kennt fast jeden
    Es gibt 300.000 Isländer und 180.000 davon wohnen in oder im Umland von Reykjavik. Zudem sind viele Isländer sogar miteinander verwandt*. In diesem Fall war unser freundlicher Helfer ein Bekannter vom Guesthouse-Besitzer.
    * mit einer App kann man bei einem Date prüfen, in wie fern man der anderen Person verwandt ist. Unglücklich wenn man von einem Wikinger abstammt ;)
  4. Island Ponys kennen 2 Gangarten mehr als andere Pferdearten, zb Tölt -> Nähmaschine
    Klingt komisch … und fühlt sich auch so an. Sehr witzig. Zudem sind die Pferde extrem robust und so gut trainiert, dass man sie noch nicht mal an den Zügeln halten muss, wenn man in einer Gruppe reitet. Die Tiere sind so trainiert, das sie in einer Reihe laufen und keine Lücken lassen, da sie immer aufschließen. Sollte vor dem Vorder-Pferd aber dann doch mal eine Lücke sein, wird überholt. Einer in der Reisegruppe nutze es so aus, das er das Pferd einfach machen ließ, während wer die Landschaft fotografierte.
  5. Isländer können sehr gut englisch
    und es ist egal, wie abgelegen die Menschen leben oder wie alt. Wir wollten von der Hilfsbereitschaft etwas zurück geben und eine alte Dame mit schweren Taschen nach Hause bringen. Sie bedankte sich und lehnte ab: in einem nahezu perfektem Englisch. Grund: bei 300.000 potenziellen Zuschauern lohnt es sich nicht einen Film aus Hollywood zu übersetzen …
  6. Es gibt einen isländischen Literatur-Nobelpreisträger
  7. In Island trifft Amerika auf Europa
    In Form der amerikanischen und der europäischen Kontinentalplatte. An deren Stellen sind eben auch die Vulkane, die dafür verantwortlich sind, dass Island jedes Jahr um 1,5cm wächst und es im Süden einen schwarzen Strand gibt -> Vik.
  8. Es gibt nur eine „richtige“ Straße um die Insel herum bzw an der Küste entlang.
    Bei uns wäre es nur eine Landstraße, aber in Island führt die Ringstraße 1 bzw Hringvegur einmal um die Insel; stets an der Küste entlang. Abzweigende Straßen enden in einer Sackgasse oder sind mit „normalen“ Fahrzeugen nicht befahrbar. Ausnahmen sind im Ballungsgebiet. Dafür kommt man aber sogar bis zum Mond … oder einer Landschaft, die der des Mondes ähnelt … abgesehen vom Wasser und Schnee ;) Mietet man sich ein Fahrzeug ist als Lenkrad Schutz ein großer Hinweis angebracht: Area where passenger cars are not allowed to drive. Mietbar sind auch Fahrzeuge mit denen es erlaubt ist.
  9. In Reykjavik gibt es DEN Hot-Dog-Stand
    Wir fragten ein paar Isländer, was man in Reykjavik auf jeden Fall sehen sollte. Ein paar Antworten waren unterschiedlich, aber etwas war bei allen gleich: DER Hot-Dog-Stand. Nur ein kleiner Stand, in der Nähe des Hafens … und dauerhaft mit Kundschaft, die Schlange stehen oder mit dem Auto schnell halten. Warum er so beliebt ist, wissen wir leider nicht … Sooo gut fanden wir ihn nicht. Aber ok, wir waren bei DEM Hot-Dog-Stand. Vielleicht auch nur isländischer Humor mit Touristen.

Es gibt bestimmt noch einiges mehr, was man über Island sagen kann, aber eins ist auf jeden Fall das wichtigeste: man muss es sich mal ansehen und Isländer erleben. Gerne wieder … allein schon wegen der Blue Lagoon und des Seljalandsfoss. Und dann auch nur noch auf eigener Faust die Ringstraße entlang.

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Ein Gedanke zu “Galerie: Wechselhaftes ISLAND!

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