An die Overlock … fertig … Jacke!

Bevor es bei uns wegen Umbau und Umzug richtig stressig wird, wollte ich ein Nähprojekt angehen, dass bereits seit längerem in den Startlöschern steckte: eine Jacke aus Softshell mit Reißverschluss und Kapuze.

img_20170103_224020.jpgAls Vorlage habe ich das Schnittmuster Jordis von Makerist verwendet. Den Softshell Stoff als Doubleface hatte ich bereits vor Monaten besorgt und seit dem das Vorhaben vor mir her geschoben. Zwischen den Jahren nahm ich mir nun endlich die Zeit: Zunächst kümmerte ich mich um das Schnittmuster und übertrug es auf den Stoff … der gerade so reichte … dachte ich. Bis ich merkte, dass ich die Kapuze nur einfach zugeschnitten hatte. Also suchte ich nach zusätzlichem Stoff und überlegte mir ein neues Farbschema, da ich den Stoff leider nicht mehr bekam. So kam ich zur Kombination mit Weinrot. Ich wollte das Rot dezent miteinarbeiten ohne zu viel vom alten Stoff ersetzen zu müssen. img_20170103_224050.jpgAlso setzte ich dünne Streifen zwischen in die Seitenteilen, die ich etwas breiter als die Naht anlegte und mit der Overlock, wie gewohnt, festnähte. Zusätzlich machte ich die „Bündchen“  für Arme und Taschen ebenfalls in rot. Leider ist der neue Stoff sehr starr und somit eigentlich ungeeignet für die Umrandung der Taschen … Aber nun gut, noch einen wollte ich nicht bestellen.

img_20170111_194047.jpgDarüber hinaus war ich mal wieder nicht mutig genug, was die Größe anging und wählte ein paar Nummern größer, was zur Folge hatte, dass ich die Jacke enger nähen musste und diese dennoch aussieht, wie ein Pilz. Das Problem war, dass bei den Bereichen um die Tasche meine Overlock an ihre Grenzen kam: an der dicksten Stelle rutschte immer ein Faden raus. Meine Nähmaschine rettete mich bei diesem Unterfangen, aber enger wollte ich später an dieser Stelle nicht mehr nähen. Es blieb also beim Pilz.

Der Reißverschluss war mein erster Versuch überhaupt und klappte soweit ganz gut. Nur leider zeigte sich am Ende, als ich fertig war, das der Reisverschluss an einer Stelle sich aufrippelte. Ich konnte dem entgegenwirken und so sogar zusätzlich die Jacke etwas enger nähen ;) Zum Glück ist der Reißverschluss extra breit und ich konnte eben mit der Overlock einfach ein wneig abschneiden und eine zweite Naht daneben setzen. Außerdem verstärkte ich die Stelle mit der Nähmaschine zusätzlich mit zwei Nähten.

Das Schnittmuster ist sehr schön und bietet viele Möglichkeiten aus der Jacke etwas sehr individuelles zu zaubern – ich kann es also weiterempfehlen. Allerdings ist es für den Anfang erst mal recht kompliziert und wenn man vom Schnittmuster abweicht und keine Innenjacke näht, braucht man auf jeden Fall die Anleitung und sollte vorher schauen, was man vom Schnittmuster überhaupt braucht. Ansonsten sind es erst mal zu viele Teile … Aus Zeitgründen druckte ich neben her einfach alles aus …

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Ein Gedanke zu “An die Overlock … fertig … Jacke!

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